Brandheisser Artikel

So wirst du als Hairstylist erfolgreich

In den vergangenen Jahren haben wir beruflich sehr viel mit Hairstylisten gesprochen, und sie haben uns immer wieder Ihre Erfahrungen mitgeteilt. Wir haben hier für euch ein paar wichtige Tipps für ein erfolgreiches Business.

  • Arbeite dir den Arsch ab. Und zwar in jeder Hinsicht. Hilf an langsamen Tagen beim Saubermachen. Bringe dich ein. Und hinterlasse immer alles aufgeräumt. Das dauert nur eine Sekunde und zeigt, dass du deine Kollegen und Hilfskräfte respektierst. Du warst auch einst eine Hilfskraft und musstest vermutlich hinter Stylisten hinterher räumen, die dies meistens hätten selbst erledigen können. Respektiere die ehemalige Hilfskraft-Version von dir selbst, die sich geschworen hat, nie eine Diva zu werden.
  • Benimm dich von Anfang an wie ein erfolgreicher Stylist. Kleide sich so, benimm dich so und sei so, von Anfang an. Das bedeutet, vom ersten Tag an, an dem du im Salon stehst, nach Voranmeldungen zu fragen. Bitte um Empfehlungen, mach für dich selbst Werbung, verkaufe Produkte und hilf den beschäftigten Stylisten, anstatt im Mitarbeiterraum abzuhängen, oder wie wir ihn nennen, den „Mindestlohnraum“.
  • Sei proaktiv. Es geht um dein Leben und deine Karriere. Sorge für dich selbst. Kein anderer wird es für dich tun. Aber die Leute werden dir helfen und ein Teil deines Erfolges sein wollen, wenn du immer dabei bist und „Ja“ zu jeder Gelegenheit sagst.
  • Sag zu praktisch jeder Gelegenheit, die der Salon dir bietet, „JA“. Das zeigt, dass du motiviert bist und deine Karriere und dein Unternehmen bei dir oberste Priorität haben. Du wirst vermutlich befördert werden und früher oder später werden sich dir tolle Chancen eröffnen.
  • Du bist in der Dienstleistungsbranche tätig. Du hast dich für eine Karriere entschieden, bei der erwartet wird, dass du freundlich bist und dich um die Menschen kümmerst. Tu es.
  • Dein Arbeitgeber ist (größtenteils) eine normale, nette Person. Er oder sie sitzt nicht abends zu Hause und denkt darüber nach, wie man dir dein Arbeitsleben erschweren kann. Wenn du ein Problem hast, kommuniziere mit dem Inhaber, und nur mit dem Inhaber. Beschwere dich nicht bei anderen Leuten, bis du deinem Chef die Chance gegeben hast, die Sache zu klären.
  • Biete eine tolle Kopfmassage und lerne, wie man Haaren ein schönes Finish verleiht. Für jeden. Diese Fertigkeiten zu meistern, ist viel einfacher, als Haare zu schneiden und zu färben. Auf diese Weise wirst du schneller Erfolg haben. Der beste Weg, die Sache mental anzugehen, ist folgender:
  • Sei einfühlsam. Versetze dich in die Lage des Kunden. Wie möchtest du gerne behandelt werden? Freust du dich, wenn deine Haare toll gewaschen und shampooniert werden? Würdest du wollen, dass dein Haar so aussieht? Sei in Anwesenheit deiner Kunden präsent, aufmerksam und sensibel.

  • Konzentriere dich auf deine Kunden. Nutze jede Gelegenheit, ihre Erwartungen zu übertreffen. Das kannst du nur tun, wenn du dich voll und ganz ihrem Erlebnis und ihrem Haar widmest. Augenkontakt, zuhören, präsent sein. Dein Kunde gibt dir immer Hinweise. Aber die meisten Stylisten ignorieren sie. Dabei können sich Möglichkeiten für den Verkauf von Produkten oder für Empfehlungen auftun, oder sie weisen auf Bereiche hin, in denen sie nicht so zufrieden sind, wie sie es sein könnten; Dinge, um die man sich kümmern kann, bevor der Kunde den Salon nicht gerade glücklich verlässt.

  • Halte deine Arbeit einfach und sorge dafür, dass sie wiederholbar ist. Meistere die Grundlagen und entwickle ein Verständnis dafür, was passiert, wenn du bestimmte Dinge tust. Lerne von deiner Arbeit, indem du eine Sektion schneidest und evaluierst, was passiert, wenn sie wieder an ihren Platz zurückfällt. Präsentiere deinem Kunden nicht 5 Farbschalen, außer es ist absolut notwendig. Und lass deine Arbeit immer hübsch aussehen. Nur weil du es tun kannst, bedeutet nicht, dass du es tun solltest.

  • Arbeite mit Vorsatz. Sei präsent und konzentriere dich auf deine Arbeit. Es ist viel befriedigender, wenn du involviert bist, anstatt die Sache einfach abzuarbeiten. Gehe in die Knie, damit die Haare auf Augenhöhe sind. Tritt einen Schritt zurück und überprüfe deine Symmetrie und die Verteilung. Fass die Haare an und bewege sie. Forme. Aber denk daran …

  • Du bist kein Künstler. Sicher, wir haben eine künstlerische Integrität und müssen wissen, was schmeichelhaft aussieht, aber du bist in erster Linie ein Servicemitarbeiter. Man hat fast nie freie Hand, der Kunde wird einem Anweisungen geben und dein Ziel ist, dass dein Kunde sich schön fühlt und schön aussieht. Und die meisten Friseure, die sich für Künstler halten, sind in der Regel Arschlöcher …

  • Sei also kein Arschloch. In diesem Gewerbe gibt es keinen Raum für Ego. Wir verdienen mit Haaren unseren Lebensunterhalt. Reiß dich zusammen. Perspektive. Wenn du super in deinem Job bist, solltest du deinen Erfolg natürlich genießen und feiern. Aber reibe es anderen Leuten nicht unter die Nase. Man sollte andere Stylisten nicht runtermachen oder ihre Arbeit negativ beurteilen. Lass deine Arbeit und deinen Erfolg für sich selbst sprechen. Wenn du sagen musst, dass du es bist, bist du es wahrscheinlich nicht.

  • Wenn du das Glück hast, der „begehrte Friseur“ in deiner Stadt zu werden, genieße es, lass dein Ego aber nicht im Weg deiner langfristigen Karriere stehen. Nutze deinen Erfolg als Grundlage für noch mehr Erfolg. Irgendwann wirst du alt werden und ein anderer Friseur wird die erste Wahl in deiner Stadt sein und die coolen Leute werden woanders hingehen. Genieße es also, „in“ zu sein, aber sei dir bewusst, dass es vergänglich ist.

  • Nimm dich nicht zu ernst. Das Wichtige an deiner Arbeit ist, die Leute schön aussehen zu lassen und ihnen das Gefühl zu geben, schön zu sein. Es geht um das Geben. Pädagogen geht es darum, ihre Schüler aufzuklären und ihnen dabei zu helfen, eine bessere Karriere und ein besseres Leben zu haben, es geht also auch ihnen um das Geben. Snobismus in der Modebranche ist einfach nur dumm und ordinär. Nimm dich also selbst nicht so ernst, aber nimm das, was du tust, ernst.

  • Dein Arbeitgeber behält nicht die Hälfte deines Gehalts für sich. Wenn du eine Provision von 50% erhältst, wird der Inhaber vielleicht maximal 10% Gewinn aus seiner Investition erzielen. Die meisten verdienen zwischen 3-5%. Der Betrieb eines Friseursalons ist sehr teuer. Außer der Salon ist immer brechend voll und sehr groß, wird der Inhaber wahrscheinlich unter einem gewissen Grad von finanziellem Druck stehen. Das muss dir nicht leidtun, aber du solltest nicht davon ausgehen, dass sie gierige Idioten sind, die zu Hause sitzen und ihr Geld zählen.

  • Wenn du erfolgreich wirst, vergiss nie, wo du hergekommen bist. Du bist nicht immer gut gewesen. Jemand hat dich unterstützt und dir eine Chance gegeben. Respektiere die Leute, die dies getan haben. Du hast hart gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen, und du bist verantwortlich für deinen Erfolg, aber es gab höchstwahrscheinlich Leute, die dich auf deinem Weg dorthin unterstützt haben.

  • Sei ein Mentor. Deine Unterstützung ist für einen jüngeren Stylisten unglaublich einflussreich. Zu viele Leute lassen Friseursalons oder die Branche hinter sich, weil sie der Sache müde sind. Wir alle erinnern uns an Menschen, zu denen wir aufgeschaut haben, die uns geholfen und uns inspiriert haben. Du kannst diese Person für jemand anderen sein. Und sie werden dich immer sehr zu schätzen wissen, was ziemlich cool ist.

  • Mach Fotoshootings, Modeschauen und nimm an Kursen teil. Mache einen inspirierenden oder lehrreichen Urlaub anstatt eines entspannten, vor allen Dingen am Anfang deiner Karriere. Kunden lieben es, deine Geschichten zu hören, und sie lieben es, ihren Freunden von dir zu erzählen. Wenn du nie etwas Cooles hast, was du über deine Karriere sagen kannst, dann wirst du dich garantiert weniger schnell weiterentwickeln. Lass also den Strand aus und besuche New York oder London, um dort an einem Kurs teilzunehmen. Fliege nach Paris und besuche Salons, um neue Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden.

  • Lass einen Kunden nie unzufrieden den Salon verlassen. Sag ihnen nie, dass es nach ein paar Mal Waschen wieder verblassen wird, sag ihnen nie, dass sie damit leben müssen und am Dienstag wiederkommen sollen. Wenn deine Kundin ihre Haare hasst und so ins Wochenende geht, dann musst du davon ausgehen, dass sie das ganze Wochenende mit ihren Freunden über ihre Haare und über dich reden wird. Und sie wird ihnen nicht erzählen, dass sie sich für Farbstufe 4 aus dem Musterbuch entschieden hat, sie wird nur erwähnen, dass du ihre Haare „schwarz“ gefärbt hast.

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