Wie erkennen Friseure eine gute Internet Agentur

Was Friseure und Salon-Unternehmen tatsächlich benötigen

Wie erkennt man eine gute Internet Agentur

Gute Internetagenturen bieten dem Kunden einen Kennenlerntermin an

1. Beratung und Konzeption
Selten beinhaltet der Erstkontakt mit einer Internet-Agentur einen unverbindlichen und kostenlosen persönlichen Erstkontakt. Ganz im Gegenteil werden oft erstmal generalisierte Angebote raus geschickt, die einen beliebigen Standardfall abdecken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit entspricht dies nicht dem, was der Kunde tatsächlich benötigt.

Gute Internetagenturen bieten dem Kunden einen Kennenlerntermin an. Sinn und Zweck ist neben einem persönlichen Treffen vor allem, zwischen den Zeilen herauszuhören, was der Kunde tatsächlich wünscht oder benötigt (selbst das muss nicht immer deckungsgleich sein).

Wohin geht die Reise? Eine Website ist heute nicht mehr eine statische, digitale Entsprechung zu gedruckten Flyern. Websites sind mittlerweile komplexe Softwareprodukte, bei deren Entwicklung man Potentiale verschenken oder ausschöpfen kann.
Oft hat man am Ende des ersten unverbindlichen Termins eine gute Informationsgrundlage und einen Haufen an neuen Erkenntnissen, die per Mail oder am Telefon möglicherweise untergegangen wären. Doch nur mit diesen Informationen lässt sich ein tragfähiges Konzept vorschlagen und später ausarbeiten, das den „Schmerz" des Kunden trifft. Nicht umsonst benötigt die Konzeption einer Website den weitaus größten zeitlichen Umfang; Sie ist essentiell!

2. Die Ziele des Users in den Mittelpunkt stellen
Die schönteste Website-Konzeption ist wertlos, wenn man sich die falschen Fragen stellt. Eine gute Internetagentur stellt die richtigen Fragen: Was bewegt den User, eine Website zu besuchen? Was ist seine Erwartungshaltung? Was ist sein Ziel? Wie möchte er es erreichen?
Bereits in der Konzeption wird anhand von Wireframes (skizzenhafte Darstellungen von Seitentypen) genau erarbeitet, welche Unterseiten der Website welche Elemente enthalten müssen. Nur anhand solcher Darstellungen werden konzeptionelle Schwächen im Webdesign sichtbar, bevor man die kostenintensive optische und technische Ausarbeitung beginnt.
Die Ziele Ihres möglichen Kunden sind deckungsgleich mit Ihren Zielen als Betreiber. Die Weisheit ist uralt und dennoch so treffend:
„Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler."
Eine Conversion findet nur dann statt, wenn alle Begleitumstände optimal sind.

 3. Blog, CMS oder Shop? Für jede Aufgabe das richtige Werkzeug
Die meisten Webdesign Agenturen (und das ist sicher nicht nur in München so) konfrontieren den Kunden mit ihrem Haussystem, also dem System, mit dem Sie vertraut sind. In fast allen Fällen ist das lediglich ein einziges.
Doch jede Website ist anders! Seiten die eher einen Blog– und Newsansatz verfolgen können mit WordPress durchaus gut beraten sein. Sind Workflow-Management und das Administrieren sehr vieler Sprachen eine Anforderung, kann durchaus Typo3 das System der Wahl für Ihre Website sein. Soll es besonders intuitiv in der Handhabung sein, ist z.B. Contao eine sehr gute Wahl. Keines dieser Systeme ist jedoch für die Verwendung als Shop programmiert worden; Dafür gibt es Magento.

Worum  es dem Kunden geht und welche Ziele erreicht werden sollen, bevor wir möglicherweise eine Empfehlung abgeben. Abschließend kann man diese Entscheidung aber erst nach einer abgeschlossenen Konzeption beantworten!

4. Sind die Empfehlungen zukunftssicher?
Wir bekommen oft Anfragen von Kunden mit sehr exotischen, teilweise auch sehr alten Systemen. Wenn ein Webprojekt neu konzipiert wird, muss man sich die Frage stellen, was passiert, wenn ich nicht mehr mit dieser Webdesign-Agentur zusammenarbeiten will. Finde ich eine andere Internetagentur, die dieses System ebenfalls betreuen kann?
Nur Systeme die eine gewisse Popularität besitzen. Wordpress, Typo3, Contao oder Magento sind sehr gängige Open-Source-Systeme. Im Enterprisebereich (ECM) eZ Publish (PHP) oder Umbraco (C#.net).

5. Betreuung und Haftung
Oft ist der Eifer groß bei einem neuen Projekt, aber wie steht es um die laufende Betreuung durch die Internetagentur? Nichts ist ärgerlicher wenn der Dienstleister "auf einmal keine Zeit" mehr für Sie hat oder nicht ausreichend versichert ist.

 

Folgende Fragen sollten hier natürlich kritisch gestellt werden

Ist das Team groß genug um mein Projekt auch später noch betreuen zu können?

Gibt es innerhalb der Agentur Ressourcen für Projektmanagement?
•
Werden klare Timings gesetzt - nicht nur im Nachgang?
•
Werden realistische SLA verhandelt bzw. angeboten?
•
Besteht eine Haftpflicht-Versicherung?

Worst-Case-Szenario: Agentur löscht versehentlichDatenbank d. Onlineshops und dieser ist mehrere Stunden oder Tage offline. Noch schlimmer: Was passiert, wenn hier kein aktulles Backup vorhanden ist? Gibt es eine sinnvolle Backup-Strategie im Hostingbereich?

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