Der Marktwandel bei Friseur-Unternehmen

Der Marktwandel bietet ungeahnte Chancen - das Magazin von Dieter Schneider: Der Friseur-Unternehmer

Der Friseur-Unternehmer

Mit dem bereits erschienenen Themenheft „Friseurunternehmer“ gab Dieter Schneider den Auftakt zum MARKTLÜCKE Kompendium der Betriebswirtschaftslehre für Friseure. Auf 34 Seiten bereitet er den Boden für ein besseres Verständnis der betriebswirtschaftlichen Besonderheiten von Friseurunternehmen und veranschaulicht, was ein Friseurunternehmer ist und was er nicht ist. All jenen, denen bei der spontanen Selbsteinschätzung erste Zugehörigkeitszweifel kommen, sei die Lektüre des „Friseurunternehmers“ jetzt dringend ans Herz gelegt. Denn: die Chancen für wahre Friseurunternehmer standen nie besser! 

 

Die allgemeinwirtschaftlichen Situationen im Friseurmarkt

Von der allgemeinwirtschaftlichen Situation über die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt bis hin zum verstärkten Prüfungsfokus der staatlichen Überwachungsorgane gibt es derzeit vermeintlich wenig, um der deutschen Friseurlandschaft Mut zuzusprechen. Dennoch: All jenen, die die Herausforderung der Weiterentwicklung vom reinen Handwerker hin zum Friseurunternehmer annehmen, bietet der Marktwandel ungeahnte Chancen. Um diese zu erkennen, ist ein Verständnis der aktuellen Marktsituation und ihrer treibenden Faktoren unerlässlich.

 

VISION 2000: 30.000 HOCHQUALIFIZIERTE FRISEURBETRIEBE

In den goldenen 70er-Jahren des Friseurhandwerks hat man sich die Zukunft der Branche ganz anders vorgestellt. Hans Sievers, damaliger Vizepräsident des Zentralverbandes erwartete im Jahr 1978: „Heute gibt es 47.000 Friseurbetriebe. Im Jahre 2000 wird es nur noch 30.000 geben, die aber technisch und kaufmännisch hochqualifiziert sind (…).“ Statt den prognostizierten 30.000 gibt es heute –  auch bedingt durch die Eingliederung der Friseurbetriebe der ehemaligen DDR  –  rund 80.000 Friseurunternehmen in Deutschland. Anstelle eines Rückgangs der Salonanzahl kam es zu einer deutlichen Zunahme. Die damals erwarteten Weiterentwicklungen im friseurfachlichen und kaufmännischen Bereich sind hingegen ausgeblieben. Woran liegt das?

 

EIN MARKT IN FRAGMENTEN

Einer der Gründe für die zunehmende Anzahl an Friseurunternehmen war das Aufweichen der Eintrittsbarrieren in die Branche zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Basis hierfür waren vor allem zwei gesetzliche Neuregelungen. Erstens, die mit der Handwerksnovelle 2003 eingeführten Ausnahmeregelungen bezüglich des Meisterzwanges im Friseurgewerbe. Hierdurch konnten sich ab dem Jahr 2004 nicht nur Gesellen mit sechs Jahren Berufspraxis (davon 4 in leitender Stellung), sondern auch grundsätzlich alle Friseure im Reisegewerbe („mobile Friseure“) ohne Meisterbrief selbstständig machen. Zweitens, das im Jahr 2003 verabschiedete Kleinunternehmerförderungsgesetz und die hierin enthaltene Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG. Diese befreit Unternehmen mit jährlich weniger als 17.500 Euro Bruttoumsatz von der Umsatzsteuerpflicht. Infolgedessen ist die Anzahl der Friseurunternehmen von 65.975 in 2003 um rund ein Fünftel auf 80.176 in 2013 gestiegen. Das Ergebnis: ein hochgradig zersplitterter Markt.

 

MARKTLÜCKE Themenheft „Friseurunternehmer“

MARKTLÜCKE-Chefredakteur Dieter Schneider fasst in seinem Themenheft „Friseurunternehmer“ alle Informationen rund um die Besonderheiten der Betriebswirtschaft für Friseure zusammen – kompakt, kompetent und mit dem Blick fürs Detail. Das Themenheft erhalten Sie zum Preis von 20,- Euro (zzgl. MwSt.).

Infos und Bestellungen:

d.ruecker@glynt.com

Telefon: 04101 / 37 33 49

 

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