3. Erkenntnissse zur Berufswahl

Faktoren die ein Unternehmen zur Personalsuche nutzen kann

Kontakt mit Menschen, deren Verschönerung, Kreativität und Emotionalität sind die Faktoren, die schlussendlich bei der Berufswahl eine große Rolle spielen. Es sind die Elemente, die in unserem Beruf herausgestrichen gehören, um junge Leute an den Beruf heranzuführen und zu begeistern.

Allzu oft stehen jedoch der sichere Arbeitsplatz, dieUnternehmensgröße oder die Aussicht auf beste Aussbildung in der Kommunikation ganz vorne. Dabei ist es oft nicht das, was junge Berufsanfänger hören möchten.

 

• Neben all den schönen Seiten gibt es auch die arbeitstechnische Seite und den Alltag des Berufes, welcher Berufsanfänger häufig überrascht oder gar demotiviert. Wenn diese nämlich merken, dass zum Puppenkopffrisieren im Salon auch das Sauberhalten der Kabine und das Farbe anrühren gehört und dass auch die Kommunikation mit den Kunden nicht immer eine einfache ist, erleben manche ein hartes Erwachen.
Es gibt anscheinend unerwartete Bestandteile des Friseurberufes, die manche Auszubildende überfordern. Für Ausbilder und Chefs ist es deshalb besonders wichtig, von Anfang an die Auszubildenden zu begleiten. Keine falschen Illusionen schaffen, aber dennoch nicht demotivieren, sondern die schönen Seiten des Berufes immer wieder herauskehren, dennoch die Notwendigkeit der Routineaufgaben erklären, stellt eine zentrale Aufgabe dar.
Nur wenn angehende Friseure hier begleitet werden, können sie positiv in die nächste Etappe gehen. Machen Sie verständlich, wofür einzelne Lernschritte über die Prüfungsanforderungen hinaus von Bedeutung sind. Beispiel:
Wasserwellen legen ist mühsam, aber man kann damit soviel mehr: Wettbewerbe gewinnen, Ball- und Festfrisuren gestalten, etc. Zeigen Sie tolle Fotos, die Wasserwellen voraussetzen.

 

• Bewerbern für Lehrstellen sollte genau vermittelt werden, was sie in dem Beruf erwartet, um späteren Enttäuschungen und schlechten Leistungen im Salonalltag vorzubeugen.

 

• Schnuppertage, an denen die Bewerber den Salonalltag kennen lernen können, sind hilfreich und wichtig.

 

• Des Weiteren sollte die Möglichkeit bestehen, dass die Bewerber im Vorfeld mit Lehrlingen und Stylisten im Betrieb reden können und von ihnen aus erster Hand über den Alltag des Friseurberufes erfahren können. Das soll verhindern, dass Lehrlinge aufgenommen werden, die den Friseurberuf zum Teil nur durch Zufall gewählt haben
und mittelfristig abspringen, obwohl sie doch so nett waren.


Tipp: Stellen Sie jedem Lehrling von Anfang an einen Betreuer/eine Vertrauensperson zur Seite,der/die den Lehrling leitet und regelmäßig in Gesprächen den Entwicklungsstatus und die Zufriedenheit überprüft.

 

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