Typ 1 die Berufenen

Eine kleine Beschreibung des Berufenen Friseurs

Typ 1 Berufene

Arbeitnehmer des Typus Berufene Friseure

Sie sind Friseure ‚mit Leib und Seele‘, haben Freude an der Tätigkeit selbst, würden wieder Friseur werden und den Beruf weiterempfehlen.

 

Arbeitnehmer des Typus Berufene treffen Aussagen wie

  • Wenn ich noch einmal vor der Wahl stünde, würde ich mich wieder für den Friseurberuf entscheiden
  • Meine Arbeit gehört zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben
  • Würde auch weiterarbeiten, wenn ich kein Geld mehr verdienen müsste
  • Meine Arbeit macht die Welt zu einem besseren Ort“

Die ‚Berufenen‘ sind gut für die Branche, denn sie stehen mit Leidenschaft hinter ihrer Arbeit, die sie als ihre Berufung sehen. Sie empfehlen jungen Leuten Friseur zu werden und tragen zur Steigerung des Berufsimages bei. Sie sprechen positiv von ihrem Beruf und nehmen damit auch eine aktive Rolle in der positiven Kundenansprache ein.

 

Sie zeichnen sich aus durch

  • Starke Identifikation mit der Arbeit
  • •Niedriges Frustrationspotential
  • •Hohes Vertrauenspotential

 

Der Männeranteil ist in der ‚Berufenen‘-Gruppe signifikant höher, als in den anderen Gruppen. Männer wählen überlegter den Beruf (Gründe dafür sind zahlreich, z.B. Stichwort „Familie ernähren“). Sie stehen voll und ganz hinter ihrer Berufswahl mit einer langfristigen Sichtweise.

Achtung: Männer sind auch häufig diejenigen, die in die Selbstständigkeit wechseln. Wobei fast 84% aller Berufenen die Möglichkeit erwägen, später einen eigenen Salon zu eröffnen.

Lehrlinge sind zu Beginn ihrer Lehrzeit eher ein ‚Berufener‘ als zum fortgeschrittenen Zeitpunkt. Es scheint als würde während der Lehrzeit der Spaß am Beruf verringert und ‚Berufene‘ zu ‚Arbeitern‘ gemacht. Möglicherweise tritt knapp vor dem Ende der Lehre besonders häufig eine Desillusionierung mit dem Beruf ein. Mit 14,4 Jahren sind die ‚Berufenen‘ im Schnitt bereits mehr als 4 Jahre länger Friseure als die ‚Arbeiter‘. Sie bleiben also dem Beruf länger treu. Wir finden Berufene eher in höheren Positionen mit mehr Verantwortung. ‚Berufene‘ haben eine höhere Identifikation mit der Arbeit und entsprechend zeigen sie gesteigerten Einsatz. Das Frustrationspotential ist niedriger, die Eigenmotivation der Berufenen sehr hoch. Ein Chef kann einem ‚Berufenen‘ stärker vertrauen, ihn auch mal sich selbst überlassen. Ein ‚Berufener‘ bezeichnet sich eher als Top-Stylist und fühlt sich davon auch angesprochen (z.B. in Jobinseraten). Es ist eine verantwortungsvollere Position, die er innehält. Der ‚Berufene‘ ist gewissenhaft und im Team wesentlich umgänglicher. Er wählt seinen Beruf bewusst aus! Sie finden einen Mitarbeiter, der weiß, was ihn erwartet, sich bereits mit dem Beruf auseinandergesetzt hat. Die menschliche Komponente, die bei allen Typen der Hauptfaktor für die Berufswahl ist, ist bei den ‚Berufenen‘ am signifikantesten ausgeprägt. ‚Berufenen‘ ist ein möglichst hohes Fixeinkommen signifikant weniger wichtig als anderen Arbeitnehmertypen, da die Arbeit im Vordergrund steht. Dafür legen ‚Berufene‘ signifi kant mehr Wert auf gute Aufstiegschancen und einen erfahrenen Chef, von dem sie lernen können. Den ‚Berufenen‘ ist es verhältnismäßig weniger wichtig, aus welcher Altersgruppe ihre Kunden kommen als den anderen Typen.

 

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