Du verdienst mehr als nur ein Bauchgefühl
Wann hast Du Deine Preise das letzte Mal überdacht?
Nach Gefühl? Nach einem Blick auf die Preisliste vom Nachbarsalon? Einfach übernommen, was „üblich“ ist?
Verständlich. Aber nicht nachhaltig.
Wenn Du Deine Preise wirklich im Griff haben willst, brauchst Du mehr als eine gute Intuition. Du brauchst eine klare Kalkulation. Und die funktioniert am besten, wenn Du drei Dinge zusammendenkst:
Deine tatsächlichen Kosten
Den Wert Deiner Leistung
Den Preis, den Deine Kundinnen und Kunden zu zahlen bereit sind
Lass uns gemeinsam Schritt für Schritt durchgehen, wie Du genau das für Deinen Salon umsetzt – ganz ohne betriebswirtschaftliches Studium.
1. Was muss reinkommen, damit es sich lohnt?
Das Fundament ist die kostenorientierte Kalkulation. Sie zeigt Dir, was Deine Stunde wirklich kostet.
So gehst Du vor:
Alle Fixkosten erfassen: Miete, Gehälter, Versicherungen, Geräte, Buchhaltung, Werbung, Software
Variable Kosten addieren: Farbe, Shampoo, Wasser, Strom – alles, was mitläuft
Gesamtkosten berechnen: Fix + Variabel
Tatsächliche Verkaufsstunden ermitteln: nicht Öffnungszeiten, sondern wirklich gebuchte Zeit
Beispiel:
Fixkosten: 10.000 Euro
Variable Kosten: 2.000 Euro
Verkaufte Stunden im Monat: 160
Das ergibt 75 Euro pro Stunde
Mit 20 Prozent Gewinnaufschlag: 90 Euro
Ein Haarschnitt dauert 30 Minuten → Preis: 45 Euro
So weißt Du genau, was mindestens reinkommen muss.
2. Was ist Deine Arbeit wert?
Jetzt geht’s um die wertorientierte Kalkulation. Was bist Du Deiner Kundschaft wert?
Wer sitzt bei Dir im Stuhl – und was ist ihnen wichtig?
Was machst Du besonders – und wie machst Du das sichtbar?
Was bietest Du über die reine Leistung hinaus?
Wenn Du mehr gibst – etwa Beratung, Expertise oder ein besonderes Erlebnis – dann darf sich das im Preis widerspiegeln.
Dein Preis muss also nicht nur Deine Kosten decken, sondern auch Deinen Mehrwert zeigen.
3. Was verlangen andere?
Das ist die marktbasierte Sicht. Sie zeigt Dir, wo Du im Vergleich stehst.
Schau Dir vergleichbare Salons in Deiner Umgebung an
Finde heraus, was ihre Leistungen kosten
Überleg Dir: Willst Du günstiger, gleich oder teurer sein? Und warum?
Wichtig: Du darfst über dem Durchschnitt liegen – wenn Du auch überdurchschnittlich bist.
Kommunikation ist hier der Schlüssel.
Die Mischung macht’s
Die beste Preisstrategie ist kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch:
Kostenorientierung sorgt dafür, dass Du wirtschaftlich bleibst
Wertorientierung macht sichtbar, was Du wirklich leistest
Wettbewerbsvergleich schützt vor Preisschocks
Wenn Du alle drei verbindest, kommst Du zu einem Preis, der zu Dir passt.
Fair für Deine Kundinnen und Kunden. Richtig für Deinen Betrieb. Und gut für Dein Gefühl.
Und wenn Du nicht weiterkommst?
Dann frag jemanden, der’s kann. Zum Beispiel Frag Knuth – unser Branchen-Chatbot.
Frag Knuth hilft Dir bei:
Fragen zur Preisfindung
Kalkulation von Stunden- oder Paketpreisen
Tipps zur Preiskommunikation
Unterstützung bei Unsicherheit („Bin ich zu teuer? Oder zu günstig?“)
Frag Knuth kennt die Branche. Und er denkt mit – nicht akademisch, sondern praxisnah. Kostenlos. Rund um die Uhr. Ohne Fachchinesisch.
Probier es aus:
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