Alles, was du über die Einstellung von Gen-Z-Stylisten wissen musst

Aufgepasst, Millennials – eine neue Generation ist in der Arbeitswelt angekommen!

Die Generation Z, die zwischen 1997 und 2012 Geborenen, stellt derzeit etwa ein Viertel der weltweiten Belegschaft – eine Zahl, die natürlich noch weiter steigen wird. Wir befinden uns in einem massiven Generationswechsel zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, allen voran die Zoomer – und auch die Schönheitsbranche bleibt bei diesem Wandel nicht außen vor.

Wenn du Stylisten und Stylistinnen der Generation Z einstellst, solltest du nicht erwarten, dass die Methoden, die bei früheren Generationen erfolgreich waren, auch bei ihnen erfolgreich sein werden. Das Aufwachsen in einer Zeit wirtschaftlicher Turbulenzen und rasanter technologischer Fortschritte hat ihre Weltanschauung geprägt, auch was ihre Einstellung zur Beschäftigung angeht. Behalte diese Grundsätze im Hinterkopf, wenn du junge Talente für deinen Salon gewinnen willst.

1. Sie kennen ihren Wert (und arbeiten nicht für lau)

Für Millennials und Generation X galten schlecht bezahlte Einstiegsjobs und unbezahlte Praktika als unvermeidlich, aber Generation Z lehnt diese Normen ab. Dank der „Great Resignation“, einer Welle der Unzufriedenheit der Menschen mit ihren Jobs und der Kündigungen, haben sie mehr Verhandlungsmacht als frühere Generationen, und sind auch viel mehr an Arbeitnehmerrechten und Lohntransparenz interessiert. Egal, ob deine Stylistinnen und Stylisten fest angestellt sind oder Stühle in deinem Salon mieten – du solltest damit rechnen, dass sie untereinander über ihren Verdienst sprechen und bessere Preise aushandeln wollen.
Bezahle deinen Stylisten und Stylistinnen, was sie wert sind, und erwarte, dass sie ihre Rechte am Arbeitsplatz kennen.


2. Die Werte deines Salons bestimmen, ob Generation Z für dich arbeitet

Abgesehen vom Gehalt sind einige der wichtigsten Faktoren für die Einstellung der Generation Z der Ruf eines Unternehmens, sein positiver Beitrag zur Gesellschaft, seine Umweltfreundlichkeit und sein Engagement für Vielfalt. Für Zoomer ist DEI (kurz für Diversity, Equity und Inclusion – Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion) nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Lebenseinstellung.

Diesem Thema können Salonbesitzer übrigens nicht aus dem Weg gehen: Die Generation Z äußert sich deutlich zu ihren politischen und sozialen Ansichten, und wenn sie keine Seite wählen, bedeutet das für sie, eine Seite zu wählen.

3. Work-Life-Balance und psychische Gesundheit stehen oben auf der Prioritätenliste

Die COVID-19-Pandemie hat den Fokus weltweit auf die Möglichkeiten flexiblerer Arbeitsräume sowie auf die Bedeutung der Work-Life-Balance und die Folgen von Burnout gelenkt. Die Pandemie traf die Generation Z besonders hart. Tatsächlich berichteten 68% der Zoomer über negative Erfahrungen am Arbeitsplatz aufgrund der Reaktion ihres Unternehmens auf COVID.

Wie also gewinnst du das Vertrauen der Stylisten und Stylistinnen der Gen Z? Indem du dich daran erinnerst, dass sie Menschen sind, die auch ein Leben außerhalb des Salons haben. Generation Z träumt nicht von Arbeit – aber das heißt nicht, dass sie nicht genauso hart und leidenschaftlich arbeitet wie ihre älteren Kollegen. Im Gegenzug erwarten sie, mit Respekt und Freundlichkeit behandelt zu werden.

4. Sie schätzen natürliche Schönheit (und Y2K-Nostalgie)

Bei der Generation Z geht es darum, zu sein, wer man ist, was auch immer das für dich bedeutet. Sie schätzen natürliche Schönheit mehr als andere Generationen und lehnen überholte Geschlechter- und Rassenstereotypen ab. Bei der Schönheit der Gen Z geht es mehr darum, sich selbst auszudrücken, als sich für andere zu kleiden und zu stylen.

Noch eine Sache, die du über die Beauty-Trends der Gen Z wissen solltest: Die Zoomer sind besessen von den Stilen der späten 90er und frühen 80er. Es stimmt zwar, dass Modetrends oft zyklisch verlaufen ( 90er-Jahre-Kinder erinnern sich vielleicht noch daran, wie die Schlagjeans und Bauernoberteile aus den 70ern wieder in Mode kamen), aber hinter der Y2K-Fixierung steckt vielleicht noch etwas anderes. Nostalgie ist eine Zuflucht - sie ist eine übliche Reaktion auf eine disruptive Wirtschaft, mit der die Gen Z nur allzu vertraut ist.

5. Sie fühlen sich zu Hightech-Arbeitsplätzen hingezogen

Generation Z als „technikaffin“ zu bezeichnen, ist noch eine Untertreibung. Die Zoomer kennen keine Zeit vor dem Internet, und viele von ihnen sind mit Smartphones in der Hand aufgewachsen. Infolgedessen nehmen sie Technologien, die ihr Leben einfacher und unterhaltsamer machen, ohne Zögern an und erwarten dasselbe von ihren Arbeitgebern. Eine Studie von Dell aus dem Jahr 2018 ergab, dass 80 % der Zoomer mit modernster Technologie arbeiten möchten und satte 91 % gaben an, dass Technologie ein entscheidender Faktor in ihrer Berufswahl ist.

Friseursalon gelten vielleicht (noch) nicht als Hightech-Umgebung, aber es gibt es viele Möglichkeiten, Technologie zu nutzen, um Talente der Generation Z anzuziehen. Wenn dein Salon immer noch langsame, ineffiziente oder analoge Methoden für Aufgaben wie Terminplanung und Management einsetzt, wird das die angehenden Stylistinnen und Stylisten der Gen Z nicht gerade begeistern.

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