Der Bewerbungsblues

Wie Sie den langen Atem behalten - Tipps für Friseure auf Jobsuche. Wer heute einen neuen Job als Friseur sucht, braucht einen langen Atem.

Wenn Sie es mit einem neuen Jobangebot eilig haben, sollten Sie parallel unterschiedliche Suchstrategien umsetzen, beispielsweise Bewerbungen auf Jobinserate, Spontanbewerbungen und intensives Netzwerken.

 

Erhalten Sie von einem Unternehmen eine Absage, sollten Sie diese Absage analysieren. Fragen Sie sich: "Warum bin ich nach der ersten, zweiten Gesprächsrunde ausgeschieden?" - "Wie habe ich meine Qualifikationen und Erfahrungen im Gespräch verkauft?" Verwenden Sie die gewonnenen Erkenntnisse für Ihre weiteren Gespräche.

 

Jobinserate sind bestimmten Zyklen unterworfen. Das sollte sich jeder, der einen neuen Job sucht, bewusst machen und bei der Planung berücksichtigen. Nutzen Sie Zeiten, in denen wenig Jobs ausgeschrieben werden - also rund um Feiertage und Urlaubszeiten - etwa für eine intensive Analyse Ihrer Fähigkeiten, bisherigen Leistungen und Erfolge. Aktualisieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, gehen Sie zu Fortbildungen, Fachmessen oder Branchentreffs und erweitern Sie Ihr Netzwerk. So sind Sie für die Phasen, in denen wieder verstärkt Stellenanzeigen in Jobbörsen geschaltet werden, bestens vorbereitet.

 

Wer glaubt, dass Jobs nur via Stellenanzeigen in Tageszeitungen und im Internet ausgeschrieben werden, irrt. Viele Angebote werden über den verdeckten Stellenmarkt, also durch interne Beziehungen, besetzt. Durch intensives Netzwerken können sich Jobsuchende effektiv vor möglichem "Bewerbungsfrust" schützen. Treten Sie mit Menschen aus der Friseurbranche oder Ihres Wunscharbeitgebers in Kontakt. Teilen Sie mit, was Sie suchen und welche Fähigkeiten Sie dem Unternehmen anbieten könnten. Wichtig ist dabei, solche Gespräche nicht auf die Frage zu beschränken: "Wissen Sie einen Job für mich?" Versuchen Sie herauszubekommen, welche Unternehmen wirtschaftlich gut dastehen oder eine starke Marktposition haben.

Fragen zur Unternehmensphilosophie und strategischer Ausrichtung sollten nicht fehlen.


Jobsuche ist wie ein Halbtagsjob

Suchen Sie Kontakt zu Personen, die ihre Stellensuche erfolgreich beendet haben. Selbst wenn Ihre Ausbildung, ihr Beruf und Ihre Ausgangssituation nicht vergleichbar sind, können Sie von den Strategien anderer lernen. Tauschen Sie sich über deren Erfahrungen aus. Wie haben sie sich auf Vorstellungsgespräche vorbereitet, in welcher Form haben sie persönliche und berufliche Kontakte für ihre Stellensuche genutzt?

Suchen Sie auch Hilfe und Rat bei Freunden, derren Meinung Sie respektieren - beispielsweise einem ehemaligen Kollegen, Freund oder Coach: Holen Sie sich Feedback, gehen Sie Ihren Aktionsplan und Ihre Bewerbungsunterlagen durch und analysieren Sie zusammen, ob Ihre Fähigkeiten Ihrer Wunschposition entsprechen.

Viele Stellensuchende erleben die Bewerbungsphase als intensiven Halbtagsjob. Investieren Sie Zeit in eine Übersicht, in der alle Teilziele oder Aktivitäten im Rahmen der Stellensuche vermerkt werden: Zeit für Recherchen, Netzwerkkontakte, Anzahl der Bewerbungen und Telefonate mit Personalabteilungen. So decken Sie Ihre Fortschritte und Erfolge auf, auch wenn sie noch so klein sind. Und das motiviert.

Weil Bewerbungen viel Energie fordern, sollten sich Jobsuchende auch bewusst Zeit für Dinge reservieren, die Spaß machen und entspannen.

 

 

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