Sind Sie eine Friseurin? Fördern Sie Ihre Karriere

Unterstützen Sie sich und andere Frauen auf ihrem Karriereweg in der Friseurbranche. Starten Sie mit engagierten Frauen eine Karrierenetzwerk nur für Frauen

Warum ein Frauenforum?

In der Politik wurde lange Zeit um die Quotenfrauen in den Parteien gestritten, seit wir eine Bundeskanzlerin haben, ist das Thema wohl vom Tisch. Können Sie sich vorstellen, als Präsidentin für das Friseurhandwerk eine Frau zu haben? Klar!! Ich mir auch.
Aber momentan sehe ich nur wenige Frauen, die diesen Frauenberuf repräsentieren. Wenige Frauen auf der Bühne, wenige Frauen in Verbänden, Innungen, Clubs etc.
Wenn das, was sich in der Öffentlichkeit abspielt, repräsentativ für die Branche sein sollte, dürfte so ab und zu mal ein Quotenmann auftauchen in einer von Frauen gelenkten Branche. Das Gegenteil ist der Fall.

Woran liegt es?
• Die meisten ganz jungen Friseurinnen (und Friseure) interessieren sich nicht die Bohne für Berufspolitik, da sind Disko, Nagellack und der Freund natürlich wichtiger.
• So ab 30, wenn Männer beginnen, ganz bewußt an ihrer Karriere zu schrauben und sich zu organisieren, sind viele Frauen mit der Doppelrolle „Beruf, Familie und Mutter" voll und ganz ausgelastet.
• In den Jahren ab 40 oder 50, wenn auch die selbständigen Frauen nicht mehr ganz so in die Familie eingebunden sind, haben sie die Männer schon in allen wichtigen Positionen vor sich sitzen.
• Frauen, zumindest die meiner Generation 40 + verfallen oftmals immer noch in eine Art „Opferstarre", wenn ein Mann das Wort ergreift. Automatisch gehen sie zunächst davon aus, dass er es besser weiß, als sie selbst.
• Frauen, die sich selbständig machen, scheuen weder Verantwortung noch Arbeit, aber die langjährige Erfahrung in der Branche zeigt, dass sie sich oft nicht so viel zutrauen und dass sie Angst davor haben, im Rampenlicht zu stehen.
• Frauen nehmen sich und das was sie für richtig finden oft nicht so wichtig. Schade. So entscheiden immer noch die Männer, was für Frauen gut ist.
• Momentan werden die Bedingungen für Erfolg von Männern festgelegt, das bedeutet oft: Arbeiten bis zum Umfallen, Freizeit gleich Null. Die Frage ist, ob Frauen sich nicht Strukturen schaffen können, in denen öffentliches Engagement, egal ob auf der Bühne oder in Verbänden, möglich wird, ohne diesen extremen Druck.
• Im Gegensatz zu ehrgeizigen Männern haben ehrgeizige Frauen oft mit einem saumäßigen Image zu kämpfen, auch von Seiten der Frauen. Da wird es Zeit, dass sich was ändert.

 

Ich fände es klasse, wenn engagierte Unternehmerinnen und Friseurinnen über das Forum einen Weg finden, offen und ehrlich miteinander Pläne zu schmieden, Projekte anzugehen, sich zu unterstützen.

Vor einigen Jahren machten Berliner Studenten Schlagzeilen, weil sie scharenweise in die FDP eintraten und sofort die Mehrheit in ihrem Bezirk hatten. Unter dem Motto "Wir kaufen uns eine Partei" haben sie einfach eine bestehende Struktur benutzt um ihre Ziele deutlich zu machen.


So ähnlich könnten es die Frauen mit den verschiedenen Organisationen des Handwerks handhaben:
Wer bei der Eröffnungsfeier der Hair & Beauty in Frankfurt war, muß sich doch eigentlich genau wie ich gewundert haben: Im Publikum lauter junge Frauen, auf der Bühne lauter alte Männer, die sich gegenseitig beweihräucherten. Ich würde mir wünschen, dass da bald mindestens die Hälfte Frauen auf den Podien stehen und ich bin überzeugt davon, dass Frauen diese Jobs mindestens genauso gut machen würden.

 

 

 

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