20 Erfolgsstrategien zur Personalsuche

Der Kampf um die besten Köpfe der Branche ist entfacht

Gut ausgebildete Friseurinnen und Friseure entwickeln sich zur Mangelware

Schlachtfelder sind die Metropolen München, Köln, Düsseldorf und Berlin

Das die Situation sich in den Monaten des aktuellen Jahres so zugespitzt hat, liegt zum einen an der geringen Ausbildungsquote in den letzten Jahren und an der Tatsache, dass Salons ihre Personalpolitik an das Auftrags- bzw. Kundenvolumen angekoppelt haben. Die Rechnung ging lange auf. Damit ist Schluss. Der Markt entwickelt sich zu einem Anbietermarkt. Aus Salons die früher zu den umworbenen gehören, werden nun Werbende. Ein guter Name alleine ist zu wenig. Um für die Besten Friseurinnen attraktiv zu sein, müssen die Friseurunternehmer in deine MARKE als Arbeitgeber investieren: "Employer-Branding". Imageschwächen müssen in Stärken transformiert werden. Verspreche keine schnellen Aufstiege, sondern persönliche Entwicklung und Verantwortung. Verantwortung für Teilbereiche des Unternehmens und für Mitarbeiter. Das Schlagwort: "jeder ist austauschbar" zeugt von Unwissenheit. Wir glauben an Dich- wir investieren in Dich. Schaffe ein Unternehmen in dem Mann und Frau "alt werden möchten". Gute Friseurinnen und Friseure werden nun stärker umworben als je zuvor. Schnellwachsende Franchise- und Lizenzkonzepte mit einem großen Personalbedarf drängen auf den Markt. Haarkosmetikunternehmen buhlen um kommunikationsstarke FriseurInnen für den Bereich Schulung und Vertrieb. Ein Premiumsalon strahlt immer auf die Attraktivität als Arbeitgeber aus. Ein reizvoller Salon ist nicht mehr genug. Verstehe dich nicht als Bewerbungsentgegennehmer, sondern als Talentscout. Informiere Bewerber innerhalb von 24 Stunden über den Zwischenstand - wer zum Gespräch eingeladen wird. Wie wäre es mit einer Schulpartnerschaft, um schon früh motivierte Friseure aufzuspüren? Die Young Generation kennt ihren Marktwert, die jungen Menschen sind optimistischer, aber auch kritischer und fordernder geworden. War eine Friseurin vor ein paar Jahren noch froh einen sicheren Job im Salon ihrer Wahl zu finden, geht heute mit konkreten Erwartungen in ein Gespräch. Der europäische Markt, allen voran die Schweiz und Österreich, bietet viele Verlockungen, der immer mehr Top Bewerber erliegen. Höhere Einkommen- und Steuervorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Die letzten drei Jahren haben auch jungen Menschen vor Augen geführt, wie schnell man wieder draußen sein kann und bewerten die Loyalität eines Unternehmens ihnen gegenüber hoch ein "Employability". Der Wettbewerb um die "Guten" ist nicht überall so heftig wie in München, Hamburg und Stuttgart. Reizvolle Saloneinrichtungen reichen nicht aus. Arbeite an deinem Image als Arbeitgeber. Das Demografiegefälle ist nicht zu Ihren Gunsten. Tauche nach Perlen


Nehme diese Aktionen kurzfristig in deine Strategie auf

1. Präsentieren dich auf Shows und Seminaren auch als "potentieller Arbeitgeber"
2. Präsentieren dich in der Tageszeitung und ihren "normalen" Anzeigen als "attraktiver Arbeitgeber"
3. Nehme an Messen teil, spreche junge Menschen an und präsentiere dich als potentieller Arbeitgeber
4. Weise in allen normalen Anzeigen und Werbemaßnahmen auf deinen Salon als Arbeitsplatz hin

Mittel-und langfristige Personalstrategien

1. Mache Employability zur Chefsache
2. Nehme Employability in deine langfristige Unternehmensstrategie auf
3. Nehme Employability in deine Unternehmensphilosophie auf
4. Suche nach Menschen mit "Nicht-geraden-Lebensläufen"
5. Gebe der Persönlichkeit des Bewerbers die höchste Bedeutung
6. Bewerte soziale Kompetenz der Bewerber hoch
7. Halte was du in Anzeigen und bei Vorstellungsgesprächen versprichst
8. Fördere den direkten Kontakt deiner Mitarbeiter zum Saloninhaber und Manager
9. Erhöhe die Attraktivität des Unternehmens (auch soziale Maßnahmen)
10. Arbeite an der Sicherheit der Arbeitsplätze
11. Werde ein Talentscout
12. Gehe Partnerschaften mit Schulen ein
13. Verwandel dich zum Dienstleister an deinem Personal
14. Gestalte den Salon Frauenfreundlich und schaffe ein soziales Netz (Kinderbetreuung)
15. Etabliere Weiterentwicklungsmöglichkeiten
16. Erarbeite ein Erfolgs- und Beteiligungssystem

 

Werde zu einem Arbeitgeber, bei dem man ALT werden kann.

Sei die Nr.1 unter den Arbeitgebern.

 

Dein Knuth Arndt

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