Eigenmarke

Der Traum von der Eigenmarke

„Am liebsten hätte ich eine Eigenmarke!“ – Hast du das auch schon einmal gedacht oder laut ausgesprochen? Es ist so: Von einer Eigenmarke träumen seit einigen Jahren immer mehr Friseur-Unternehmen, und einige lassen ihren Traum Wirklichkeit werden. Es ist möglich, erfolgreich eine Eigenmarke auf den Markt zu bringen. Wir verraten dir auf Menschen im Salon in unserer 8-teiligen Artikel-Serie und Interviews mit Saloninhabern und den wichtigsten Herstellern, welche Schritte du gehen und was du beachten solltest.

 

Die wichtigsten Schritte zur Eigenmarke

Es ist wichtig, strukturiert an das Thema Eigenmarke heranzugehen, denn die Wege können verworren sein und dich in die Irre führen. Damit das nicht passiert, nehmen wir dich ein bisschen an die Hand. Wir möchten Wege aufzeigen, wie du deine Ziele klar definierst und wie du sie erreichst.

Elementar ist: Glaub an dich und seine Träume!

 

Produkte mit deinem Namen vs. eigene Produkte

Da gibt es tatsächlich einen Unterschied – und zwar einen sehr großen. Es gibt in der Friseur- und in der Beautybranche Unternehmen, die dir die Möglichkeit bieten, auf ihr bestehendes Produktsortiment zuzugreifen und deine Wunschprodukte in „deiner Flasche“ abzufüllen und einen Namen darauf zu drucken. Um es vorwegzunehmen: Das ist wirklich eine wundervolle Option, sie ist viel besser als es das Fachwort „Lohnabfüller“ verbildlicht.

Natürlich kannst du es auch so angehen: Du findest einen Partner, der ein Produkt nach deinen Vorstellungen und Wünschen erstellen und testen kann. Achtung, hier kommt die Realitätskeule: Kalkuliere hier mit einer Investition von rund 20 000 Euro und sicher neun Monaten Zeit. So lange dauert es, bis dir EIN Produkt zur Verfügung steht. Hattest Du mit 5 Produkten geplant? Richtig, dann liegen die Kosten im 6-stelligen Bereich. Die Abnahme-Menge schlägt auch oft mit 5000 Produkten zu Buche.

 

Eigenmarke: Das Drumherum 

Vielleicht hast du es schon gemerkt: Die erste Option ist die realistischere und vor allem, einfacher umzusetzen. Die erste Option erscheint etwas verlockender, anzugehen, oder? Die Produkte sind entwickelt, getestet und sicher auch bereits nachgewiesener Weise erfolgreich. Die Lieferung der Produkte umfasst idealerweise auch allen Papierkram zu deinen Produkten, welche du benötigen wirst. Die Abfüller werden dir eine Auswahl optionaler Flaschen, einen grafischen Support, die Abfüllung und Versand anbieten – manchmal gibt es auch Support im Marketing.

Wenn du dich für ein EIGENES PRODUKT entscheidest, wirst du auch die Verpackung, die Etiketten, das Logo, die Schrift, die Flaschen, Dosen, Sprayflaschen selbst auswählen, die bestimmte Anforderungen (z.B. für Abfüllanlagen) erfüllen müssen. Hinzu kommen Pappschachteln, Versandmaterial, Versandwege und Lager-Logistik. Eine Menge, die du beachten musst – eine große Menge!

 

Tests, Bestimmungen, Kosten 

Nicht nur die Verpackung unterliegt entscheidenden Tests, sondern selbstverständlich muss jedes einzelne Produkt über mehrere Monate unter festen Bedingungen getestet und die Ergebnisse schriftlich festgehalten werden - nicht nur für den Fall eines „Unfalls“ mit deinem Produkt“, sondern auch um gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen. Und wie du dir sicher vorstellen kannst, sind diese Bestimmungen mitunter sehr streng. Diese jedoch leider unverzichtbaren Schritte führen zu den hohen Investitionen für ein einziges Produkt. 

Es geht noch weiter: Rechtliche Zusammenhänge entstehen jedoch nicht nur bezüglich des Produktes und der gesetzlichen Anforderungen. Auch werden Marken- und Nutzungsrechte deine Aufmerksamkeit benötigen. Mögliche Abmahnungen oder sogar Markenrechtsstreits könnten dich und deine Pläne zum Erliegen bringen. Leider alles schon passiert, und es passiert Gründerinnen und Gründern immer wieder. Daher solltest du vorher alle Eventualitäten bedenken.

 

Auf dem Weg zur Eigenmarke

Du bist bereit für die ersten Schritte?  Super. Du kriegst das sicher hin! Über alldem steht deine Vision deines Lebens als Unternehmen. Wie und wer willst du werden? Dein Unternehmen und deine zukünftigen Produkte sind nichts weniger als dein Vehikel. Legen zuerst den Markt fest:  Hair- oder Beauty-Branche. Schon das ist ein himmelsweiter Unterschied.

In der Beauty- und Kosmetik Branche findest du hunderte von möglichen Partnern. In der Friseurbranche sind es in Deutschland nur eine Handvoll vertrauenswürdiger Anbieter. Das Wort Deutschland ist dir aufgefallen? International sieht es anders aus - In Asien, China, Italien, USA, UK - Auch dort kannst du nach für dich idealen Partnern suchen.

 

Darauf werden wir später kurz eingehen, im Detail sprengt es aber jetzt den Rahmen. Ich würde diese Option nur wählen, wenn ich persönlich jemand kennen würde, der jemand kennt und der vor allem auch Expertenstatus nachweisen kann.

Bestimm dann die Produktkategorien in deinem avisierten Markt. Haircare: Shampoo, Conditioner, Haarspray, Gel ODER Beauty: Brows, Lashes, Skincare, Cleanser, Serum.

Hast du schon eine Idee im Kopf oder vielleicht auch mehrere Visionen?

Informiere dich hier bei uns zum Thema EIGENMARKE. Wir wissen, worüber wir schreiben und möchten dich mit unserem Know-How und unserer Erfahrung unterstützen.

 

Hier geht es zum ersten Teil der Artikelserie. 1. Trends erkennen – Produkt entwickeln  - hier den Link setzen 

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